10.03.2012 • von: Jürgen
VfB Ottersleben - FSV GW 1:1(0:0)
Hurra! Wir leben noch! Mit einem Auswärtspunkt beim Tabellen-vierten VfB Ottersleben gelang der Einstieg in die Rückrunde und damit auch der Einstand des neuen Trainers Frank Rosenthal. Auch wenn zunächst der Ärger über den äußerst spät entgangenen Sieg überwog. Mit einer deutlichen Steigerung gegenüber den Vorbereitungsspielen bereitete der FSV seinem Lieblingsgegner über die gesamte Spielzeit arge Probleme. Die erste Hälfte bot wenig Torraumszenen auf beiden Seiten. Ottersleben, zwar spielerisch überlegen, wurde von den Grün-Weißen meist erfolgreich am Spielaufbau gehindert. Chancen entstanden nur nach Fehlern (Dieterichs, 15.), auch nach dem Wechsel (Kopfball Könning, 50.). Als der eingewechselte “Kalli” Dreher einen Freistoß aus 20 Metern ins VfB-Gehäuse zirkelte (57.), lag der ersehnte Auswärtssieg in der Luft. Dreher hatte nach Vorarbeit von Jörg Treziak gar die Entscheidung auf dem Fuß (73.). Den Gastgebern fiel lange Zeit nichts ein, erst in den letzten Minuten stand der FSV gehörig unter Druck. Mit Glück und Geschick überstanden die Grün-Weißen einige brenzlige Situationen (u.a. Windelband Pfosten 80., Glanztat Stötzner 82.). In der Nachspielzeit verhinderte Windelband nach einem unnötigen Freistoß den vollen Erfolg. 92 Minuten war der Fußballgott ein Ilsenburger, leider machte er zu früh Feierabend.
FSV: Stötzner, Bräunel, Eggert, Harring, Rittweger, Weber (68. Treziak), Kremling (46. Dreher), Hentschel, Berndt, Maneke, Reuß
Torfolge: 0:1 Dreher (57.), 1:1 Windelband (90.+2)
10.12.2011 • von: Jürgen
Eintracht Salzwedel - FSV GW 5:0 (4:0)
Kollektiver Blackout! Schürten die beiden Schönebeck-Spiele doch Hoffnung, so wurde die so wichtige Partie in Salzwedel zu einem herben Rückschlag. Wenn auch die Voraussetzungen denkbar ungünstig waren, so darf man sich einfach nicht präsentieren. Bei der Erwärmung verletzte sich Mike Stötzner und erhöhte damit die Ausfallquote auf acht. Fünf Akteure mussten sich zudem in der Nachtschicht auf die Begegnung vorbereiten. Warum kaum einer der Grün-Weißen Normalform erreichte, bleibt fraglich. Nach 80 Sekunden führte der Gastgeber bereits (Schulz), nach vier Minuten klingelte es zum zweiten Mal (Schmidt). Nach einer Viertelstunde rappelte sich endlich auch der FSV, zumindest in der Offensive. Die keineswegs sattelfeste Eintracht-Abwehr ermöglichte immer wieder Möglichkeiten, die aber ungenutzt verstrichen (Berndt 15., 35., Weber 15.). In der Defensive entschieden weitere Geschenke die Partie frühzeitig. Erneut Schmidt (20.) und Roth (35.) nahmen dankend an. In der 2.Hälfte stürmten die Grün-Weißen vor allem über den agilen Tommy Berndt (u.a. 53.), ein Treffer wollte aber auch Pascal Dreher nicht gelingen (Freistoß 69., 79.). Das bis dahin sieglose Schlußlicht vermochte die gebotenen Konterräume nur noch zum fünften Tor zu nutzen (Roth 79.).
FSV: Schimkat, Enigk, Ebert, Hentschel, Eggert, Rittweger, Weber (46. Mastalirsch), Kremling, Maneke (46. Dreher), Treziak, Berndt
Torfolge: 1:0 Schulz (2.), 2:0, 3:0 Schmidt (5., 20.), 4:0, 5:0 Roth (35., 79.)
08.12.2011 • von: Jürgen
Letzter Spieltag im Jahr 2011 - für unsere beiden Männerteams stehen eminent wichtige Auswärtsaufgaben an. In der Landesliga führt der Weg unserer Ersten nach Salzwedel. Ab 13.00 Uhr heißt es noch einmal alle Kräfte zu bündeln.
In der Harzliga beginnt für die Zweite ebenfalls um 13.00 Uhr das ewig junge Derby in Abbenrode.
03.12.2011 • von: Jürgen
FSV GW - Schönebecker SC 0:1 (0:0)
Vom Winde verweht! Der stürmische Wind und peitschender Regen verlangten den Aktiven alles ab. Und trotz der eingeschränkten personellen Möglichkeiten (ohne Stötzner, Ebert, Reuß, Kremling, Leßmann, Harring und Hilcke - alle absolutes Stammkapital) ver-kaufte sich der FSV mehr als teuer gegen das Spitzenteam SSC. Erstmals wieder mit Michael John, der die Defensive deutlich stabilisierte, ließen die Grün-Weißen nur wenig zu. Die überlegenen Gäste kamen nur durch Distanzschüsse zum Abschluß. Ein Freistoß von Renger stellte kein Problem für den fehlerfreien Patrick Schimkat dar (5.), einen Knaller von Bolze kratzte er glänzend aus dem Eck (33.). Im Verlauf der 1.Hälfte wurde auch der FSV mutiger in der Offensive, die Aktionen von Marcel Bräunel und Tommy Berndt waren aber nicht wirklich gefährlich. Ein einziger gravierender Fehler sorgte dann für die Entscheidung. Einen missglückten Klärungs-versuch nutzte Rothe eiskalt zum goldenen Treffer (47.). Die folgende Druckphase des SSC überstand der FSV schadlos. Danach bemühte sich unser Team bis zum Abpfiff um den Ausgleich. Andy Hentschel (65.) aus 18 Metern, ein abgefälschter Ball, den keiner über die Linie brachte (74.) und diverse Freistöße - Chancen waren da. Als Sven “Enno” Rittweger nur die Latte traf (88.), war die Hoffnung auf eine Überraschung dahin. Trotzdem: Hut ab!
FSV: Schimkat, Eggert, John, Hentschel, Berndt, Rittweger, Enigk, Dreher (73. Becker), Maneke, Treziak, Bräunel
Tor: Rothe (47.)
26.11.2011 • von: Jürgen
Schönebecker SV - FSV GW 4:1 (2:1)
Das Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten war trotz der Niederlage der erste Schritt in die richtige Richtung. Vor allem spielerisch zeigte der FSV eine deutliche Steigerung, die sich leider (noch) nicht im Ergebnis niederschlug. Nachdem sich Mike Stötzner bei einem abgefälschten Ball mächtig strecken musste (8.), sorgte Nils Maneke nach einem Freistoß von “Kalli” Dreher für den optimalen Auftakt (12.). Der SSV war sichtlich beeindruckt, kombinierten die Grün-Weißen doch munter weiter nach vorn. In der besten Phase des FSV fiel wie aus dem Nichts der Ausgleich durch Mentzel (23.). Dieser Treffer brachte unser Team einige Minuten aus dem Konzept. So konnte Mentzel wenig später noch einen Pfostentreffer landen (26.). Zudem musste Andreas Kremling verletzt ausscheiden. Ausgerechnet als sich der FSV wieder gefangen hatte, ging der SSV in Führung. Mentzel nutzte erneut per Kopf eine nicht unterbundene Flanke (40.). Nach dem Wechsel spielten beide Mannschaften mit offenem Visier, die Partie wogte hin und her. Knackpunkt wurde dann ein sehr fragwürdiger Strafstoß, den Hellige sicher verwandelte (60.). Solche Entscheidungen und auch den kuriosen vierten Treffer durch Tobisch (72.) kassiert man wahrscheinlich wirklich nur, wenn man unten steht. Zwischenzeitlich verletzte sich auch noch Maneke bei der größten Chance des zweiten Abschnitts (62.). In der Schlußphase bemühten sich die Grün-Weißen um eine Resultatsverbesserung, die Gastgeber konnten die nun gebotenen Räume bei ihren Kontern nicht nutzen, weil sie fast immer ins Abseits liefen.
FSV: Stötzner, Eggert, Ebert, Hentschel, Berndt, Rittweger, Enigk, Kremling (38. Becker), Dreher, Treziak, Maneke (70. Mastalirsch)
Torfolge: 0:1 Maneke (12.), 1:1, 2:1 Mentzel (23., 40.), 3:1 Hellige (60., Elfmeter), 4:1 Tobisch (72.)
19.11.2011 • von: Jürgen
FSV GW - TSG Calbe 0:1 (0:0)
Auch eine mehr als 45-minütige Überzahl hat nicht für einen Punktgewinn gereicht. Unter sehr bescheidenen personellen Voraussetzungen - Christopher Ebert und René Harring mussten auch noch passen und erhöhten die Ausfallquote auf acht - unterlag der FSV knapp mit 0:1 gegen die TSG Calbe. Der gesamte Spielverlauf gestaltete sich relativ ausgeglichen bei spielerischen Vorteilen der Gäste. Die größte Chance hatte Pascal Dreher bereits nach sechs Minuten, als er eine verunglückte Kopfballrückgabe nicht verwerten konnte. Schon früh musste Marcel Reuß verletzt ausscheiden (17.). Mike Stötzner parierte gegen Spengler (10.) und einen Freistoß von Harms (42.). Brisant wurde es kurz vor der Pause: Keeper Pingel stoppte den nachsetzenden Tommy Berndt genau an der Strafraumgrenze und verhinderte damit ein sicheres Tor. Logische Folge war die Rote Karte (44.). Den anschließenden Freistoß von Dreher kratzte der eingewechselte Maibaum aus dem Eck. Mit einem Schlenzer von Marcel Bräunel begann der zweite Durchgang (46.). Richtig Druck aufbauen konnten die Grün-Weißen aber auch in Überzahl nicht. Calbe schwärmte immer wieder gefährlich aus. Voigt scheiterte zunächst (66.), eine Einzelleistung von Spengler sorgte dann für den entscheidenden Treffer (69.).
FSV: Stötzner, Enigk, Hentschel, am Ende, Eggert, Treziak, Weber, Kremling, Dreher, Berndt, Reuß (17. Bräunel)
Tor: Spengler (69.)
12.11.2011 • von: Jürgen
Grün-Weiß Potzehne - FSV GW 4:0 (2:0)
Eine weitere empfindliche Niederlage kassierte der FSV in Potzehne. Unter denkbar ungünstigen personellen Voraussetzungen - neun Akteure standen aus den verschiedensten Gründen nicht zur Verfügung - sorgten vor allem die eigenen Fehler für den klaren Erfolg des Grün-Weißen Konkurrenten. Dieser fiel allerdings gemessen an den Spielanteilen viel zu hoch aus. Zunächst herrschte 30 Minuten völlige Ausgeglichenheit auf dem Feld. Innerhalb von 60 Sekunden brach es dann über den FSV herein. Nach einem abge-wehrten indirekten Freistoß aus kürzester Entfernung hatte wenig später der knochenfreie Stolle ebenso keine Mühe wie Küllmei per Kopf nach einem langen Freistoß aus der eigenen Hälfte (34., 35.). Bitter. Nach dem Wechsel bestimmte der FSV das Geschehen, vermochte aus der Überlegenheit aber kein Kapital zu schlagen. Ein Reuß-Kopfball landete am Pfosten (60.), einen Dreher-Freistoß parierte Schmidt (71.). Potzehne konnte nun kontern, verpasste durch Lenz die Entscheidung (66.). Beim Elfmeter (Foul Schimkat) ließ sich dieser die Chance nicht entgehen (75.). Der Freistoß von Wiegmann aus größerer Entfernung hätte nie und nimmer im Netz landen dürfen (88.).
FSV: Schimkat, Rittweger, Ebert, Reuß, Berndt, Treziak (46. Dreher), Enigk, Kremling, Bräunel, Krumbholz (73. Becker), Maneke
Torfolge: 1:0 Stolle (34.), 2:0 Küllmei (35.), 3:0 Lenz (75., Foulelfmeter), 4:0 Wiegmann (88.)
05.11.2011 • von: Jürgen
FSV GW - Möringer SV 0:2 (0:0)
Die Wahrheit ist hart: gegen den stark ersatzgeschwächten Möringer SV präsentierte sich der FSV in allen Belangen nicht landesliga-tauglich. Von Beginn an desolat, emotionslos, eben ohne die not-wendige Einstellung. Was die Grün-Weißen ihren treuen Zuschauern anboten, war eine Zumutung. Nicht nachvollziehbar eine Woche nach dem positiven Auswärtsspiel beim MSV Börde. Die Gäste, die eigentlich nur auf Schadensbegrenzung aus waren, hätten schon zur Halbzeit führen müssen. Kühne scheiterte an Mike Stötzner (15.), Heinrich traf nur den Innenpfosten (41.). Den einzigen (!) Torschuß der ersten 45 Minuten gab Nils Maneke ab (37.). Als Marcel Reuß die größte FSV-Chance leichtfertig versiebte (54.), nahm das Unheil seinen Lauf. Zunächst kurios, als Möringen wohl kein Tor schießen wollte (55.). Beim Elfmeter ließ sich Fraaß die Gelegenheit dann nicht entgehen (58.). Zaghafte FSV-Bemühungen erzielten keinerlei Gefahr. Ein echter Siegeswille war nicht erkennbar. Mit dem zweiten Treffer machte Kühne den ersten Saisonsieg der Gäste perfekt (80.). Zu allem Überfluß mussten Christopher Ebert und Maik Eggert verletzt ausgewechselt werden, sahen Andy Hentschel und Fabian Weber ihre fünfte gelbe Karte.
In den kommenden Wochen geht es um Sein oder Nichtsein. Nicht auszudenken, wenn zum Jubiläum der Abstieg auf dem Gabentisch liegen würde. Aber das scheinen bisher noch nicht alle begriffen zu haben.
FSV: Stötzner, Eggert (68. Treziak), Ebert (79. Becker), Rittweger, Bräunel, Hentschel, Reuß, Berndt, Dreher, Maneke (68. Weber), Harring
Torfolge: 0:1 Fraaß (58., Foulelfmeter), 0:2 Kühne (80.)
29.10.2011 • von: Jürgen
MSV Börde - FSV GW 2:2 (1:1)
Ohne sieben zum MSV Börde - trotz der personellen Probleme erkämpfte der FSV völlig verdient seinen ersten Auswärtspunkt dieser Saison. Und dieser sollte Selbstvertrauen für die nächsten Spiele geben. Zumal die Moral stimmt. Zweimal wurde ein Rückstand egalisiert, nachdem Börde zunächst mehr vom Spiel hatte. Mähnert vergab jedoch nach Freistößen die einzigen Möglichkeiten (17., 30.). Mit zunehmender Spieldauer machten sich auch die Grün-Weißen in der Offensive bemerkbar, Maneke scheiterte aber an Angerstein (36.). Im direkten Gegenzug verpasste der FSV die mehrmals mögliche Klärung des Konters. So konnte Mähnert per Abstauber die Börde-Führung erzielen (37.). Noch vor dem Pausenpfiff gelang Andy Hentschel aus 20 Metern der wichtige Ausgleich (44.). Im zweiten Abschnitt bestimmte der FSV mehr und mehr die Szenerie. Hentschel (50.), Nils Maneke mit einem Kopfball, bei dem allerdings Tommy Berndt wesentlich besser postiert war (61.) und Andreas Kremling (70.) fehlte leider das letzte Quäntchen. Zwischendurch bedurfte es einer Glanztat von Mike Stötzner gegen Mähnert (65.). Ausgerechnet in der offensiv besten Phase sorgte ein Blackout für den erneuten Rückstand durch den völlig freigespielten und besten Magdeburger Mähnert (77.). Doch Grün-Weiß gab nicht auf. Mit den eingewech-selten “Verstärkungen” aus der Zweiten, Benni Becker und Thilo Mastalirsch, die ihr Landesligadebüt feierten, gelang nach einem genialen Reuß-Pass Kapitän und Geburtstagskind Berndt noch der Ausgleich (86.).
FSV: Stötzner, Eggert, Ebert, Bräunel, Rittweger, Treziak (66. Kremling), Reuß, Maneke (77. Mastalirsch), Berndt, Hentschel, Weber (68. Becker)
Torfolge: 1:0 Mähnert (37.), 1:1 Hentschel (44.), 2:1 Mähnert (77.), 2:2 Berndt (86.)
22.10.2011 • von: Jürgen
Eintracht Mechau - FSV GW 2:0 (1:0)
Das “alte Leiden” konnte der FSV auch in Mechau nicht ablegen: über 90 Minuten mindestens gleichwertig, mussten die Grün-Weißen wieder einmal geschlagen die weite Heimreise antreten. Eine krasse Fehlentscheidung und die eigene Torlosigkeit besiegelten diese weitere völlig überflüssige Niederlage. Nach forschem Mechauer Beginn, der in einem Pfostenschuß von R.Mangrapp gipfelte (17.), kam der FSV immer besser in die Partie und bestimmte das Geschehen bis zur Pause. Als bei einem Konter der Gastgeber eine Rettungsaktion von Maik Eggert zum absichtlichen Rückpaß deklariert wurde, ließ sich Braun diese Chance per indirektem Freistoß aus kürzester Entfernung nicht entgehen (43.). Unglaublich. Nach dem Wechsel sollte dieses Geschenk unbedingt korrigiert werden. So rannten die Grün-Weißen weiter an mit dem Makel, das alle der zahlreichen Torschüsse wie schon in der 1.Hälfte in den Weiten der Altmark landeten. Da auch die Gastgeber die gleichen Probleme offenbarten, konnten beide Torhüter einen ruhigen Nachmittag verleben. Einzig die Aktion von Marcel Reuß musste auf der Torlinie geklärt werden (72.). In der Schlußminute entschied dann Nguyen Viet im Nachsetzen diese kampfstarke, aber absolut faire Partie.
FSV: Stötzner, Eggert, Ebert, Bräunel, Rittweger, Treziak (69. Dreher), Reuß, Kremling, Berndt, Maneke (77. Enigk), Weber (66. Harring)
Torfolge: 1:0 Braun (43.), 2:0 Nguyen Viet (90.)