Intensive und umkämpfte 90 Minuten

FSV Grün-Weiß vs MSC Preussen 2:2 (2:1)
Die Ansetzung Tabellenvierter gegen den Spitzenreiter hielt was sie versprach: 119 Zuschauer erlebten im Eichholz neunzig kurzweilige, umkämpfte, temporeiche und damit sehr intensive Minuten, aus denen am Ende gerechterweise kein Sieger hervorging.
Der FSV war sofort im Spiel machte vom Anpfiff an Druck. Nach dem ersten Gästeangriff herrschte kurzzeitig Verwirrung im weiten Rund. Der Ball lag im Netz, Schiri Kay Schröter zeigte zunächst zur Mitte, hatte aber die Abseitsfahne seines Assistenten nicht bemerkt (7.). Nach diesem kurzen Schreckmoment ging es wieder in die andere Richtung. Nach 21 Minuten durfte das erste Mal gejubelt werden. Joao Paranagua zwang Saager mit einer flachen scharfen Eingabe praktisch zu einem Eigentor. Dann musste Reginaldo de Ramos leider verletzt vom Platz getragen werden(24.). Hoffentlich nichts Schlimmes, wir wünschen jedenfalls schnelle Genesung! Nachdem Marco Raue aus gut zwanzig Metern knapp verfehlte (27.), legte Goalgetter Paranagua wenig später zum 2:0 nach. Eine von Dawid Lozinski erwirkte und von Yuri dos Santos hereingebrachte Ecke versenkte Joao per Kopf (32.). Schon im direkten Gegenzug fiel der Anschlußtreffer. Einen Freistoß von der Außenlinie verlängerte Lucas Stötzner ins eigene Netz (33.). Kurios: beide Rückennummern 17 trafen damit auf der falschen Seite. Dieser Treffer gab den Preussen Auftrieb, Niklas Hanns musste gegen Sori Acosta klären (40.). Ein Lozinski-Kopfball beschloss die erste Hälfte (45.).
Mit der ersten Aktion nach dem Wechsel fiel der Ausgleich. Einer der langen Bälle konnte nicht geklärt werden, Streißenberger schob ein (48.). Auf der Gegenseite fand Lozinski in Keeper Ebeling gleich zweifach seinen Meister (50.). Der Spitzenreiter wurde stärker und verdiente sich das Remis im Nachhinein. Goudou hatte im Eins gegen Eins mit Hanns das Nachsehen (64.). Die Torraumszenen waren nun rarer gesäht, beide Teams gaben aber läuferisch und kämpferisch alles, was auch Schwerstarbeit für die Unparteiischen bedeutete. Raue hatte die letzten Gelegenheiten der Partie: per Kopf ans Außennetz nach Lozinski-Freistoß (80.) und aus der Distanz knapp drüber (81.). Den Schlusspunkt setzte Torhüter Ebeling, als er ein weiteres Eigentor verhinderte (87.). Die Preussen holten damit ihren ersten Punkt in Ilsenburg. Ein Ergebnis, mit dem beide Vereine nach diesem Spielverlauf gut leben können.
#EinhundertProzentGrünWeiß             
FSV: N.Hanns, de Ramos (24. L.Stötzner), Hentschel, de Moura, Camargo, dos Santos, Raue, Tschiedel do Prado, Habel, Lozinski, Paranagua
Torfolge: 1:0 Saager (21. Eigentor), 2:0 Paranagua (32.), 2:1 L.Stötzner (33. Eigentor), 2:2 Streißenberger (48.)